Labrador Epilepsie Ole
Labrador Epilepsie Ole
Idiopathische Epilepsie beim Labrador Retriever - Ole hat damit gelebt
Idiopathische Epilepsie beim Labrador Retriever  - Ole hat damit gelebt

Zuchtempfehlung

 

Frau Prof. Dr. Fischer, tätig an der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, empfiehlt ausdrücklich, nicht mit Geschwisterhunden, Elterntieren und Nachkommen von an Epilepsie erkrankten Hunden zu züchten.

 

Diese Empfehlung kann in dem Buch „Die idiopathische Epilepsie des Hundes“ im Kapitel 1.3.5. nachgelesen werden.

 

Direkt nachzulesen bei Google Books:

http://goo.gl/TlpBdz

 

Die beiden großen Labrador-Zuchtvereine in Deutschland, der Labrador Club e.V. und der Deutsche Retriever Club e.V., informieren auf ihren Webseiten über Epilepsie.

Allerdings findet sich auf beiden Webseiten kein Hinweis zu den Zuchtempfehlungen von Frau Prof. Dr. Fischer.

 

Der DRC e.V. hat in seiner Zuchtordnung, Stand 14.06.2014, im §3 Abs. 13 den Hinweis auf die Möglichkeit des Entzugs der Zuchtzulassung aufgenommen. Die Zuchtordnung finden Sie hier als PDF-Download.

 

Auszug aus der DRC e.V. Zuchtordnung:

 

§3 Abs. 13 Zuchtzulassung:
Hundebesitzer, deren Hund alle Anforde-rungen für eine Zuchtzulassung erfüllt, können bei Vorlage folgender Unterlagen in einfacher Kopie und der Original-Ahnentafel eine Zuchtzulassung bei der Geschäftsstelle beantragen:
1. Protokollbogen des Wesenstests
2. Protokollbogen der Zuchtzulassungs-prüfung
3. HD-Gutachten
4. ED-Gutachten
5. Augenuntersuchungsbefund (nicht äl-ter als zwei Jahre)
6. Nachweis der Schussfestigkeit (aus-gestellt von einem FCI-, JGHV- oder VDH-Richter)
7. Nachweis einer bestandenen retriever-typischen Prüfung.
8. Deckrüdenbesitzer müssen mit dem Antrag auf Zuchtzulassung ihres ers-ten Rüden den Nachweis über den Besuch eines Züchterseminars vorle-gen. Anerkannt werden Veranstaltun-gen des VDH, DRC, LCD und GRC.
9. Bescheinigung über PRA-Gentest mit dem Ergebnis „normal/clear“ oder „car-rier“ oder die entsprechenden Nach-weise beider Elterntiere.
10. DNA-Profil
Der Antrag auf Zuchtzulassung muss min-destens 4 Wochen vor dem geplanten Deckakt gestellt werden. Die Zuchtzulas-sung wird nach Vorliegen aller Einzeler-gebnisse von der Geschäftsstelle ausge-sprochen. Zuchtzulassungen können erteilt werden:
ohne Auflage
mit Auflage (z. B. wegen HD C1/C2, Augenkrankheiten, Form-wert gut, fehlender Zähne etc.). Obergutachten und nachgereichte Gentests können vorhandene Auflagen aufheben.
Zuchtordnung für Labrador-Retriever im DRC 5
Nach Erteilung der Zuchtzulassung wer-den die Original-Ahnentafel sowie die Zuchtzulassungsbescheinigung an den Eigentümer gesandt. Die Zuchtzulassung wird erst nach Eingang beim Züchter rechtskräftig und erlischt automatisch mit Austritt des Eigentümers aus einem FCI-angeschlossenen Verein.

Bereits erteilte Zuchtzulassungen kann die Zuchtkommission in gesundheitlich schwerwiegenden Fällen vorübergehend oder endgültig entziehen. Eine bereits erteilte Zuchtzulassung wird insbesondere dann bis auf weiteres entzogen, wenn sowohl Wurfge-schwister (mehr als einer) als auch Nachkommen (mehr als einer) des betreffenden Zuchthundes nachweislich (Ausschlussdiagnostik) an idiopathischer / primärer Epilepsie erkrankt sind.

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Carolin Raab